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    Lkw- und Busersatzteile - Gerät - EQM6005
    Verfügbarkeit:
    198,00 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
    80.99626.6006, 80996266006, 80.99626-6006, 80.99626.6008, 80996266008, 80.99626-6008, EQM6005, 6005, MBW407589006300, 407589006300
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Werkzeuge & Hilfsmittel für MAN und Mercedes Lkw, Busse und Transporter
Werkzeuge passend zur Reparatur und Fahrzeugkonfiguration auswählen

Bei Arbeiten an MAN und Mercedes Lkw, Bussen und Transportern entscheidet der Einsatzzweck darüber, welches Werkzeug sicher und präzise genug ist. Für die Radmontage, Motorreparaturen und Arbeiten am Druckluftsystem sind unterschiedliche Drehmomentbereiche, Anschlüsse und Messbereiche erforderlich. Dazu gehören Drehmomentschlüssel, Schlagschrauber-Stecknüsse, Abzieher, Arretierwerkzeuge, Druckprüfsätze und elektronische Messgeräte. Handstecknüsse aus Chrom-Vanadium-Stahl sind nicht automatisch für Schlagschrauber geeignet; verwenden Sie dafür schlagfeste Stecknüsse mit passendem Vierkantantrieb, passender Größe und geeigneter Belastungsklasse.

Bei Spezialwerkzeugen sind Fahrzeugbaureihe und Motorvariante entscheidend. Steuerzeiten- und Arretierwerkzeuge für einen MAN D08 oder D26 sind nicht ohne Weiteres mit Werkzeugen für einen Mercedes OM 936 oder OM 471 austauschbar. Auch zwischen beispielsweise einem TGL, TGX, Sprinter, Atego und Actros unterscheiden sich Zugänglichkeit, Befestigungen und Systemausführung.

Vom Fehlerbild zur zuverlässigen Messung

Eine falsche Diagnose kostet oft mehr Zeit als die Demontage selbst. Erfassen Sie bei einer Störungsmeldung zunächst die Fehlercodes und aktuellen Messwerte mit einem geeigneten Diagnosegerät. Überprüfen Sie das gemeldete Problem anschließend durch eine unabhängige Messung. Bei elektrischen Störungen messen Sie zuerst die Versorgungsspannung und danach den Spannungsabfall an Masse- und Versorgungsverbindungen unter Last; eine Durchgangsprüfung ohne Last kann Übergangswiderstände übersehen. Verwenden Sie für schnell wechselnde Signale ein Oszilloskop statt ausschließlich eines Multimeters.

Bei träge reagierenden Druckluftverbrauchern oder Druckverlust prüfen Sie zunächst den Druckaufbau und vergleichen danach den Druck an den relevanten Messpunkten. Ein Manometer mit beispielsweise einem Messbereich von 0–16 bar kann für die Druckluftdiagnose geeignet sein, sofern Betriebsdruck, Anschluss und Genauigkeitsklasse zum System passen. Prüfen Sie anschließend Kupplungen und Leitungen gezielt auf Undichtigkeiten. Schließen Sie ein gewöhnliches Druckluftmanometer niemals an ein Hydrauliksystem oder einen Kraftstoff-Hochdruckkreislauf an: Dafür sind entsprechend klassifizierte Messsätze und sichere Anschlussverfahren erforderlich.

Verschleiß, Austausch und sicheres Arbeiten

Abgerundete Stecknüsse, verschlissene Abzieherklauen, beschädigte Messleitungen und eine abgelaufene Kalibrierung führen zu ungenauen Messungen oder Schäden an Bauteilen. Prüfen Sie vor dem Gebrauch den Sitz des Werkzeugs am Befestigungselement, den Zustand von Gewinden und Klauen, die Isolierung elektrischer Messmittel und den Kalibrierungsnachweis von Drehmomentschlüsseln. Wählen Sie einen Drehmomentschlüssel, bei dem das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment innerhalb des nutzbaren Messbereichs liegt; entnehmen Sie Anzugsdrehmoment und Anzugsreihenfolge stets den fahrzeugspezifischen Reparaturdaten.

Beim Austausch festsitzender Teile lässt sich die Kraft mit einem passenden Abzieher oder einer Presse geradliniger und kontrollierter aufbringen als durch Schlagen oder Hebeln. Stützen Sie die Konstruktion ab, machen Sie Druckluft- oder Hydraulikkreisläufe gemäß Werkstattverfahren drucklos und schützen Sie Dichtflächen vor Beschädigungen. Ersetzen Sie Hilfsmittel, die nicht mehr genau passen oder deren Belastbarkeit unbekannt ist. So vermeiden Sie beschädigte Gewinde, verformte Bauteile und erneute Reparaturen.

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