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Nomenklatur

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Nomenklatur für MAN- und Mercedes-Lkw, Busse und Transporter

Die Nomenklatur umfasst Embleme, Markenaufschriften, Typenbezeichnungen, Modellbadges, Logos, Zierbuchstaben und selbstklebende Identifikationsaufkleber an der Kabinenkarosserie. Diese Teile bestimmen nicht nur das professionelle Erscheinungsbild von MAN- und Mercedes-Lkw, Bussen und Transportern, sondern können auch die funktionale Fahrzeugidentifikation unterstützen. Dazu gehören Kennzeichnungen an Kühlergrills, Türen, Kotflügeln, Motorhauben, Heckverkleidungen und Seitenverkleidungen. Bei der Schadensreparatur, Kabinenrestaurierung oder dem Austausch eines Kühlergrills, einer Tür oder Motorhaube ist die richtige Nomenklatur erforderlich, um das Fahrzeug wieder gemäß der Originalausführung fertigzustellen.

Kompatibilität von Emblemen, Aufschriften und Typenbezeichnungen

Die Nomenklatur unterscheidet sich je nach Fahrzeugbaureihe, Baujahr, Kabinenausführung, Kühlergrillvariante, Karosserieblech und Befestigungsart. Eine Aufschrift für einen MAN TGL, TGM, TGS, TGX oder TG3 passt nicht automatisch auf einen älteren F90, F2000, M2000 oder L2000. Auch bei Mercedes unterscheiden sich beispielsweise Atego, Axor, Actros, Arocs, Antos und Econic hinsichtlich Abmessungen, Buchstabenabstand und Befestigungspunkten. Für Transporter wie MAN TGE, Mercedes Sprinter, Vito, Viano und V-Klasse gelten zudem spezifische Karosseriebleche und Ausführungen. Bei Bussen können sich Markenkennzeichnungen für MAN Lion’s City, Lion’s Coach, Citaro, Tourismo oder Neoplan Cityliner und Skyliner erheblich hinsichtlich Krümmung, Montagefläche und Schriftart unterscheiden.

Es gibt geklemmte Embleme mit Positionierstiften, geschraubte Badges, geclipste Logos und selbstklebende Aufschriften mit Acrylschaumband. Die Passgenauigkeit wird unter anderem durch Stiftabstand, Lochdurchmesser, Paneelradius, Stärke der Rückplatte und Toleranzen der Montagefläche bestimmt. Bestellen Sie Teile daher immer anhand der Fahrgestellnummer des Fahrzeugs. Ein optischer Vergleich oder die Auswahl allein nach Modellbezeichnung reicht niemals aus, auch wenn ein Logo oder Typenschild auf den ersten Blick identisch erscheint.

Typische Schadensbilder und gezielte Diagnose

Häufige Defekte sind fehlende Buchstaben nach der Nutzung einer Waschstraße, abgebrochene Befestigungsstifte, sich lösende doppelseitige Klebebänder, verfärbte Chromschichten, Korrosion hinter Metallemblemen sowie Beschädigungen nach einem Unfall oder durch Vandalismus. Kunststoffbadges können durch UV-Strahlung spröde werden, während verchromte ABS-Kunststoffteile (Acrylnitril-Butadien-Styrol) durch Steinschlag, aggressive Reinigungsmittel oder thermische Belastung abblättern. Bei selbstklebenden Aufschriften führt eindringende Feuchtigkeit häufig zu weißen Rändern, verminderter Haftung oder Schmutzablagerungen.

Kontrolle vor der Montage

Prüfen Sie zunächst, ob das Karosserieteil original ist, instand gesetzt wurde oder bereits ersetzt wurde. Messen Sie bei Emblemen mit Stiften den Mittenabstand der Montagebohrungen mit einem Messschieber und kontrollieren Sie, ob die Stifte nicht verbogen sind. Bei Klebebuchstaben müssen Lackschicht, Grundierung und Klarlack vollständig ausgehärtet sein; auf frischem Lack kann sich das Klebeband lösen oder die Oberfläche beschädigen. Entfernen Sie altes Klebeband mechanisch mit einem Kunststoffspachtel und einem geeigneten Klebstoffentferner. Verwenden Sie keine Metallschaber: Diese verursachen Kratzer und erhöhen das Korrosionsrisiko bei Kabinenblechen aus Stahl.

Austauschempfehlung für eine dauerhafte Ausführung

Verwenden Sie für selbstklebende Nomenklatur eine Positionierschablone oder markieren Sie die Referenzlinien mit Abdeckband. Entfetten Sie die Montagefläche mit einem silikonfreien Reiniger und montieren Sie innerhalb des für die Klebeschicht vorgeschriebenen Temperaturbereichs; ein zu kaltes Paneel verringert die Anfangshaftung erheblich. Drücken Sie den Badge gleichmäßig an, ohne punktuelle Belastung auf dünne Buchstaben oder Chromränder auszuüben. Bei Emblemen mit Stiften müssen die Bohrungen frei von Lackansammlungen, Dichtmittelresten und Korrosion sein. Wenden Sie niemals Gewalt auf die Stifte an, da Kunststoffhalter oder Kühlergrilllamellen reißen können.

Bei Braem können Kabinenteile und die dazugehörige Nomenklatur technisch auf die jeweilige Ausführung abgestimmt werden, wodurch unnötige Nachbestellungen und Ausfallzeiten begrenzt werden. Kombinieren Sie den Austausch von Emblemen vorzugsweise mit einer Kontrolle von Kühlergrills, Zierleisten, Türverkleidungen und Befestigungsclips, damit die Kabine sowohl technisch korrekt als auch gepflegt fertiggestellt wird.

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