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Autositz

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  1. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Fahrerhaus - Kabine Interieur - Autositz - CAR1.955.0004
    Verfügbarkeit:
    6,45 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
    81.95501.6506, 81955016506, 81.95501-6506, 81.95501.6536, 81955016536, 81.95501-6536, CAR1.955.0004, 19550004, DT3.80723, 380723
  2. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Fahrerhaus - Kabine Interieur - Autositz - CAR1.955.0006
    Verfügbarkeit:
    23,53 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
    81.95501.0224, 81955010224, 81.95501-0224, 81.95501.0242, 81955010242, 81.95501-0242, MOT1.955.0006, 19550006, 030.469-00A, 03046900A, CAR1.955.0006, 19550006, DT3.85091 ...
  3. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Fahrerhaus - Kabine Interieur - Autositz - MB000.914.13.00
    Verfügbarkeit:
    154,59 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
    MB000.914.13.00, 0009141300, A0009141300, MB000.914.24.15, 0009142415, A0009142415, MB000.914.24.15, 0009142415, A0009142415, MB000.914.24.15, 0009142415, A0009 ...
  4. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Fahrerhaus - Kabine Interieur - Autositz - MB001.910.54.30/9B51
    Verfügbarkeit:
    601,87 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
    MB001.910.54.30/9B51.OCC, 0019105430/9B51OCC, A0019105430/9B51OCC, MB001.910.54.30/9B51, 0019105430/9B51, A0019105430/9B51
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Sitze für MAN und Mercedes Lkw, Busse und Transporter

Sitze bestimmen direkt die Ergonomie, Bediensicherheit und Einsatzfähigkeit von MAN und Mercedes Lkw, Bussen und Transportern. Insbesondere luftgefederte Fahrersitze nehmen vertikale Vibrationen, Stöße und Bewegungen des Fahrgestells auf, während Fahrgastsitze in Bussen und Transportern einem intensiven Ein- und Aussteigen standhalten müssen. Ein verschlissener Sitz verursacht nicht nur Komfortprobleme, sondern kann auch zu einem falschen Abstand zu Pedalen, Lenkrad und Bedienelementen führen. Die gängigsten Marken sind ISRINGHAUSEN und GRAMMER. Für eine korrekte Auswahl müssen Sitze, Sitzuntergestelle, Luftfederungsmodule, Gurtschlösser und elektrische Anschlüsse stets anhand der Fahrgestellnummer bestimmt werden. Ein visueller Vergleich oder die Auswahl allein nach Modellbezeichnung ist niemals ausreichend.

Kompatibilität und Ausführung von Kabinensitzen

Die verfügbare Sitzversion unterscheidet sich erheblich je nach Fahrzeugbaureihe und Baujahr. MAN TGL, TGM, TGA, TGS, TGX und TG3-Kabinen können beispielsweise mit mechanisch oder pneumatisch gefederten Fahrersitzen ausgestattet sein, mit unterschiedlichen Höhenverstellungen, Längsschienen, Rückenlehnenverstellungen, Lordosenstützen, Armlehnen, Sitzheizungen und integrierten Gurtsystemen. Auch bei Mercedes Atego, Axor, Actros, Antos, Arocs und Econic kommen verschiedene Sitzschienen, Konsolenhöhen, Polsterungen und elektrische Konfigurationen vor.

Bei MAN Intercity, Lion’s City, Lion’s Coach und Neoplan Reisebussen gelten darüber hinaus spezifische Anforderungen an Fahrer- und Fahrgastsitze, darunter Befestigungsmuster, flammhemmende Bezugsmaterialien und die Integration von Sicherheitsgurten. Mercedes Citaro-, Intouro- und Tourismo-Busse verwenden ebenfalls anwendungsspezifische Sitzkonstruktionen. Bei Transportern wie MAN TGE, Mercedes Sprinter, Vito und V-Klasse sind die Bodenbefestigung, Drehkonsolen, Gurtverankerungen und gegebenenfalls Sitzbelegungssensoren entscheidend.

Technische Aspekte bei der Identifikation

Kontrollieren Sie neben der Fahrgestellnummer stets den Mittenabstand der Befestigungspunkte, die Breite und den Verstellweg der Sitzschienen, die Höhe des Untergestells und die Steckerkonfiguration. Achten Sie auf das Vorhandensein einer SRS-Komponente (Supplemental Restraint System), einer Sitzbelegungserkennung, von Gurtstraffern oder Heizmatten. Ein mechanisch passender Sitz ist nicht automatisch elektrisch oder sicherheitstechnisch kompatibel.

Verschleißbilder und Diagnose von Sitzproblemen

Typische Defekte sind Spiel an den Längsschienen, ein absinkender luftgefederter Sitz, undichte pneumatische Bälge, gebrochene Höhenversteller, verschlissene Stoßdämpfer und beschädigte Rückenlehnenverriegelungen. Bei pneumatischen Sitzuntergestellen kann der Sitz durch Undichtigkeiten an Luftleitungen, Kupplungen, dem Füll- oder Regelventil oder der Gummimembran des Luftbalgs langsam absinken. Kontrollieren Sie zunächst den Versorgungsdruck mit einem Manometer und führen Sie anschließend eine Dichtheitsprüfung mit Lecksuchflüssigkeit an Anschlüssen und Balgfalten durch. Eine Druckverlustmessung über einige Minuten unter Belastung macht interne Undichtigkeiten besser sichtbar.

Bei übermäßiger seitlicher Bewegung müssen die Sitzschienen, Gleitstücke, Sicherungsstifte und die Bodenkonsole kontrolliert werden. Messen Sie das Spiel mit einer Messuhr oder beurteilen Sie die freie Bewegung bei verriegelter Schiene; spürbares Spiel kann die Sitzposition und die Funktion der Gurtgeometrie beeinträchtigen. Eine Rückenlehne, die nicht verriegelt, darf nicht provisorisch mit Schrauben, Spanngurten oder Schweißarbeiten repariert werden: Ersetzen Sie den defekten Verriegelungsmechanismus oder die komplette Sitzkonstruktion.

Empfehlungen für den Austausch und eine dauerhafte Montage

Klemmen Sie vor Arbeiten die Fahrzeugbatterie gemäß Herstellervorgabe ab, wenn der Sitz elektrische Funktionen oder SRS-Komponenten enthält. Trennen Sie Steckverbindungen spannungsfrei und kontrollieren Sie Kabelbäume auf Quetschspuren unter der Schiene. Erneuern Sie beschädigte Befestigungsschrauben, Sicherungsmuttern und korrodierte Bodenplatten. Sitzverankerungen müssen mit dem vorgeschriebenen Anzugsdrehmoment montiert werden; eine falsche Passung oder unzureichende Vorspannung kann bei einer Notbremsung zum Ausreißen der Befestigung führen.

Beim Austausch eines luftgefederten Fahrersitzes empfiehlt es sich, die Luftleitungen zu erneuern, wenn sie verhärtet, eingeschnitten oder porös sind. Testen Sie nach der Montage alle Verstellfunktionen, die Endstellungen der Schienen, das Gurtschloss, eine gegebenenfalls vorhandene Heizung sowie die störungsfreie Kommunikation mit dem Armaturenbrett. Ein technisch korrekt montierter Sitz verringert Ermüdung, beugt Rücken- und Nackenbeschwerden vor und hält Lkw, Busse und Transporter zuverlässig einsatzbereit.

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