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  1. Gebraucht
    Lkw- und Busersatzteile - Fahrerhaus - Kabine Interieur - Dashboard - MB960.680.15.80/9051.OCC
    Verfügbarkeit:
    216,54 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
    MER960.680.15.80/9051, 9606801580/9051, A9606801580/9051, MB960.680.15.80/9051.OCC, 9606801580/9051OCC, A9606801580/9051OCC, MB960.680.15.80/9051, 9606801580/9051 ...
  2. Gebraucht
    Lkw- und Busersatzteile - Fahrerhaus - Kabine Interieur - Dashboard - MB960.680.44.07/649051.OCC
    Verfügbarkeit:
    20,60 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
    MER960.680.44.07/649051, 9606804407/649051, A9606804407/649051, MB960.680.44.07/649051.OCC, 9606804407/649051OCC, A9606804407/649051OCC, MB960.680.44.07/649051, 9606804407/649051 ...
  3. Gebraucht
    Lkw- und Busersatzteile - Fahrerhaus - Kabine Interieur - Dashboard - MB960.680.50.54/9051.OCC
    Verfügbarkeit:
    160,74 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
    MER960.680.50.54/9051, 9606805054/9051, A9606805054/9051, MB960.680.50.54/9051.OCC, 9606805054/9051OCC, A9606805054/9051OCC, MB960.680.50.54/9051, 9606805054/9051 ...
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Armaturenbrett für MAN und Mercedes Lkw, Busse und Transporter

Ein Armaturenbrett ist mehr als nur eine Verkleidung: Es bildet den mechanischen Träger und das schützende Gehäuse für Kombiinstrumente, Bedienelemente, Luftkanäle, Kabelbäume, Infotainmentmodule und Displayeinheiten. In MAN und Mercedes Lkw, Bussen und Transportern muss das Armaturenbrett zudem dauerhaft Bewegungen der Kabine, Temperaturschwankungen, UV-Strahlung und Vibrationen von Fahrgestell und Fahrerhauslagerung standhalten. Ein gerissenes, verformtes oder falsch montiertes Armaturenbrett beeinträchtigt nicht nur die Optik, sondern kann auch zu Klappergeräuschen, defekten Schaltern, schlecht sitzenden Lüftungsgittern und beschädigten elektrischen Anschlüssen führen.

Kompatibilität und Ausführung von Armaturenbrettern

Armaturenbretter unterscheiden sich erheblich je nach Fahrzeugbaureihe, Baujahr, Fahrerhausausführung, Lenkradposition, Klimaanlagenkonfiguration und vorhandenen elektronischen Optionen. Bei MAN betrifft dies unter anderem F90, F2000, M2000, TGL, TGM, TGA, TGS, TGX, TG3 und TGE. Bei Mercedes kommen unter anderem LN, SK, Atego, Axor, Actros, Arocs, Antos, Econic, Sprinter, Vito und V-Klasse vor. Auch Armaturenbretter für MAN Lion’s City, Lion’s Coach und Neoplan Reisebusse unterscheiden sich aufgrund des spezifischen Fahrerarbeitsplatzes, zusätzlicher Fahrgastbedienungen und der umfangreichen HVAC-Anlage (Heating, Ventilation and Air Conditioning).

Wichtige Unterschiede bestehen in der Position der Luftausströmer, Befestigungsnocken, Aussparungen für Tachografen, Radio- oder Navigationseinheiten, Schalter, Lenksäulenverkleidungen sowie in der Anbindung der Heizungs- und Lüftungskanäle. Die Materialien bestehen in der Regel aus faserverstärkten Kunststoffträgern, ABS-Kunststoff (Acrylnitril-Butadien-Styrol), Polypropylen und weich beschichteten TPO-Verkleidungen (thermoplastische Polyolefine). Kunststoffclips, metallene Führungsbügel und Schaumstoff-Anti-Knarrstreifen bestimmen die Passgenauigkeit und verhindern Kontaktgeräusche.

Ein Armaturenbrett darf daher ausschließlich anhand der Fahrgestellnummer des Fahrzeugs bestimmt werden. Ein visueller Vergleich oder die Auswahl allein nach Modellbezeichnung reicht niemals aus, auch wenn Farbe, Form oder Fahrerhaus auf den ersten Blick identisch erscheinen.

Verschleißbilder, Störungen und gezielte Diagnose

Typische Schadensbilder sind Risse rund um Lüftungsgitter, durch Sonneneinstrahlung eingesunkene Oberseiten, sich lösende Dekorfolien, abgebrochene Befestigungspunkte und ausgeschlagene Befestigungsbohrungen. Bei Fahrzeugen mit verschlissenen Fahrerhaus-Silentblöcken oder Stoßdämpfern entstehen häufig Klappergeräusche im Bereich des Kombiinstruments, Handschuhfachs oder der Mittelkonsole. Ein unter Spannung montiertes Armaturenbrett kann sich bei Temperaturschwankungen verformen und anschließend an A-Säulenverkleidungen, Türdichtungen oder Lenksäulenabdeckungen anliegen.

Praktische Kontrolle vor der Demontage

Beginnen Sie die Diagnose mit einer Sichtprüfung bei Tageslicht: Kontrollieren Sie auf UV-Verfärbungen, Rissbildung, fehlende Clips und Spuren von Feuchtigkeitseintritt. Drücken Sie anschließend bei laufendem Motor kontrolliert auf verschiedene Bereiche; örtliches Knarren deutet häufig auf fehlende Filzstreifen, gebrochene Führungsnocken oder unzureichend vorgespannte Befestigungen hin. Prüfen Sie außerdem die Funktion von Schaltern, Instrumentenbeleuchtung, Lüftungsreglern, USB-Anschlüssen und Displays. Messen Sie bei elektrischen Störungen zunächst Versorgungsspannung, Massewiderstand und Spannungsabfall an Steckverbindungen mit einem Multimeter. Ziehen Sie nicht an Kabelbäumen, bevor die Steckerverriegelungen vollständig entriegelt sind.

Empfehlungen zum Austausch und zur dauerhaften Montage

Vor der Demontage müssen die Batterien gemäß der vorgeschriebenen Vorgehensweise abgeklemmt werden, insbesondere bei Armaturenbrettern mit Airbagmodulen, Lenksäulenelektronik oder CAN-Bus-Verbindungen (Controller Area Network). Legen Sie demontierte Schrauben, Clips und Steckverbindungen systematisch nach Montagebereich bereit. Kontrollieren Sie beim Austausch stets den Zustand von Luftkanälen, Kabelbaumummantelungen, Steckergehäusen und Befestigungsbügeln; ein neues Paneel behebt keine Störung, die durch oxidierte Kontakte oder geknickte Leitungen verursacht wird.

Ersetzen Sie abgebrochene Clips und verschlissenes Anti-Knarrmaterial immer mit. Wenden Sie bei niedrigen Temperaturen keine Gewalt auf Kunststoffteile an: Erwärmen Sie bei Bedarf die Kabine, damit Befestigungslaschen weniger spröde sind. Montieren Sie Schraubverbindungen mit einem gleichmäßigen, fahrzeugspezifischen Anzugsdrehmoment; ein zu hohes Drehmoment verformt Kunststoff-Montageösen, während eine zu geringe Vorspannung Vibrationen verursacht. Eine korrekte Passform und die schnelle Verfügbarkeit von Fahrerhausteilen helfen, Standzeiten im professionellen Einsatz zu begrenzen.

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