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Kupplungskopf

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    Lkw- und Busersatzteile - Fahrgestell - Aufsattelkupplung - Kupplungskopf - RTC50A
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    Equivalenten:
    81.42001.6201, 81420016201, 81.42001-6201, 81.42001.6202, 81420016202, 81.42001-6202, 81.42001.6220, 81420016220, 81.42001-6220, BH065.103, 065103, BH065.103, 065103 ...
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    Lkw- und Busersatzteile - Fahrgestell - Aufsattelkupplung - Kupplungskopf - 65.42020.0006
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    338,22 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
    65.42020.0006, 65420200006, 65.42020-0006, 7C0803882C, 70803882C, 65.42020.0006.OCC, 65420200006OCC, 65.42020-0006.OCC
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Anhängerkupplung für MAN und Mercedes Lkw, Busse und Transporter

Anhängerkupplungen übertragen wechselnde Zug-, Brems- und Stützlasten über die Anhängetraverse auf das Fahrgestell. Eine zuverlässige Verriegelung erfordert eine passende Kombination aus Kuppelbolzen, Zugöse, Lagerung und Befestigung. Schlaggeräusche bei Lastwechseln oder eine uneindeutige Verriegelungsanzeige erfordern daher eine Prüfung der gesamten Verbindung, nicht nur des Schließmechanismus.

Ausführungen, Belastbarkeit und Fahrzeugkompatibilität

Automatische Bolzenkupplungen kommen unter anderem bei MAN TGL, TGM und TGS sowie Mercedes Atego, Actros und Arocs in Ausführungen für den Anhängerbetrieb zum Einsatz. Für MAN TGE und Mercedes Sprinter sind je nach Zulassung auch starre oder abnehmbare Kugelkupplungen erhältlich. Bei Bussen wie MAN Lion's Coach und Mercedes Tourismo müssen Anhängevorrichtung und Anhängerbetrieb ausdrücklich zugelassen sein.

Bekannte Marken für Anhängerkupplungen sind Rockinger und Ringfeder.

Ermitteln Sie die passenden Teile immer anhand der Fahrgestellnummer des Fahrzeugs, ergänzt durch das Typenschild der Kupplung und gegebenenfalls vorhandene Umbauunterlagen. Ein optischer Vergleich oder eine Auswahl allein nach Modellbezeichnung reicht niemals aus. Motorvarianten bestimmen die Passgenauigkeit nicht unmittelbar; entscheidend sind Fahrgestellkonfiguration, zulässige Anhängelast und Fahrzeugzulassung.

Prüfen Sie die Genehmigungsklasse gemäß Regelung Nr. 55 der UNECE (Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa): Klasse C für Bolzenkupplungen und Klasse A für Kupplungskugeln mit Halterungen. Zugösen mit einem Nenninnendurchmesser von 40 oder 50 Millimetern erfordern eine dafür zugelassene Kupplung; übereinstimmende Abmessungen allein belegen keine Kompatibilität. Prüfen Sie Flanschbohrbild, Zentrierpassung, Einbautiefe, Ankuppelhöhe und Schwenkfreiraum.

Prüfen Sie den D-Wert für horizontale Belastungen bzw. den Dc-Wert bei Zentralachsanhängern sowie, sofern zutreffend, den V-Wert für dynamische vertikale Belastungen und die statische Stützlast S. D, Dc und V werden in Kilonewton angegeben, S üblicherweise in Kilogramm. Auch Anhängetraverse und Befestigung müssen diesen Belastungen standhalten; eine stärker ausgelegte Kupplung erhöht die zulässigen Grenzwerte des Fahrzeugs nicht.

Verschleiß erkennen und gezielt messen

Stöße beim Anfahren können durch einen eingelaufenen Kuppelbolzen aus gehärtetem Stahl, eine ovale Zugöse, verschlissene Gleitbuchsen oder ermüdete Elastomerelemente entstehen. Schwergängiges Schließen kann auf verkrustetes Schmierfett, eine falsche Deichselhöhe, beschädigte Verriegelungsfedern oder verformte Fangmäuler hindeuten. Rostspuren um die Befestigungsschrauben können auf Bewegungen zwischen Flansch und Anhängetraverse hinweisen.

  1. Sichern Sie beide Fahrzeuge gegen Wegrollen, stützen Sie die Deichsel ab und entlasten Sie die Verbindung vor der Demontage. Halten Sie die Hände aus dem Schließbereich automatischer Mechanismen fern.
  2. Reinigen Sie Kupplungsgehäuse, Anhängetraverse und Montageflansch. Prüfen Sie diese auf Risse, Reibkorrosion, länglich ausgeschlagene Schraubenlöcher und Verformungen. Lassen Sie verdächtige Rissstellen mit einem geeigneten zerstörungsfreien Prüfverfahren beurteilen.
  3. Messen Sie den Kuppelbolzen mit einer Bügelmessschraube auf mehreren Höhen und in zwei Richtungen. Prüfen Sie den Zugöseninnendurchmesser und die Ovalität mit einem Innenmessgerät oder einer vorgeschriebenen Verschleißlehre.
  4. Messen Sie die axiale und radiale Bewegung der Lagerung mit einer Messuhr nach Herstellervorgabe. Vergleichen Sie alle Ergebnisse mit den typspezifischen Verschleißgrenzen; es gibt kein allgemeingültiges zulässiges Spiel.
  5. Prüfen Sie die Schließstellung, die mechanische Sicherung und einen gegebenenfalls vorhandenen Positionssensor. Messen Sie bei pneumatischer Betätigung den Versorgungsdruck mit einem Manometer und prüfen Sie die Dichtheit gemäß Produktspezifikation.
Austauschen, einstellen und sicher freigeben

Ersetzen Sie verschlissene Bolzen, Gleitbuchsen und Verriegelungsteile ausschließlich mit zugelassenen Reparatursätzen. Prüfen Sie stets auch die Zugöse: Ein neuer Bolzen in einem ausgeschlagenen Gegenstück führt weiterhin zu Stoßbelastungen. Tragende Kupplungsteile dürfen ohne ausdrückliche Herstellerfreigabe nicht geschweißt, gerichtet oder geschliffen werden.

Verwenden Sie Befestigungselemente der vorgeschriebenen Festigkeitsklasse und beachten Sie Anzugsdrehmoment, Anzugsreihenfolge und eine gegebenenfalls bestehende Austauschpflicht. Schmieren Sie ausschließlich die vorgeschriebenen Stellen mit dem spezifizierten Schmierfett; beachten Sie abweichende Anweisungen für wartungsarme Lagerungen. Prüfen Sie nach der Montage die mechanische Verriegelung, die Sicherung und die freie Beweglichkeit. Führen Sie die vorgeschriebene Ankuppel- und Zugprüfung durch und dokumentieren Sie Messwerte und ausgetauschte Teile, bevor Lkw, Busse und Transporter wieder freigegeben werden.

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