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    Lkw- und Busersatzteile - Elektrische Anlage - Telecom - Zubehör - 81.28104.0128
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Zubehör für MAN und Mercedes Lkw, Busse und Transporter

Telekommunikationszubehör sorgt für eine zuverlässige Stromversorgung, Signalübertragung und Befestigung von Kommunikationsgeräten. Dazu gehören Antennenfüße, Koaxialkabel, Steckverbinder, Anschlussadapter, Mikrofonhalter und Montagebügel. Ein beschädigter Antennenanschluss oder ein schlechter Massepunkt kann dasselbe Fehlerbild verursachen wie ein defektes Sendeempfangsgerät. Prüfen Sie deshalb zunächst die gesamte Anschlusskette, bevor Sie Kommunikationsgeräte austauschen.

Zubehör-Artikelgruppen für Telematik
  • Antennen und Antennenzubehör: GPS/GNSS-Antennen, Mobilfunkantennen, Antennenfüße und Dichtungen.
  • Kabel und Kabelbäume: Koaxialkabel, Datenkabel und Stromversorgungskabel.
  • Steckverbinder und Anschlussadapter: Stecker, Kupplungen und fahrzeugspezifische Anschlussadapter.
  • Stromversorgungszubehör: Stromversorgungsadapter, Spannungswandler und Sicherungshalter.
  • Halterungen und Befestigungsmaterial: Gerätehalter, Montagebügel und vibrationsbeständige Befestigungsteile.
  • Fahrzeugschnittstellen: CAN- und FMS-Schnittstellenadapter für den Zugriff auf Fahrzeugdaten.
  • Kabelschutz und Durchführungen: Schutzschläuche, Kabeldurchführungen und Zugentlastungen.
Kompatibilität, Anschlüsse und Montagevoraussetzungen

Identifizieren Sie Teile immer anhand der Fahrgestellnummer des Fahrzeugs, ergänzt durch die Identifikationsdaten der eingebauten Telekommunikationsanlage. Ein optischer Vergleich oder die Auswahl allein anhand der Modellbezeichnung reicht niemals aus. Bei nachgerüsteten Geräten sind auch Hersteller, Typennummer und Anschlussplan erforderlich. Prüfen Sie Versorgungsspannung, Kontaktbelegung, Steckercodierung und Befestigungsmaße: Ein mechanisch passender Adapter garantiert keine elektrische Kompatibilität.

Bei MAN TGS mit M-, L- oder LX-Fahrerhäusern und MAN TGX mit XL-, XLX- oder XXL-Fahrerhäusern können sich Dachdurchführungen, Montagepositionen und Kabelwege unterscheiden. Das gilt auch für Mercedes Actros mit Lang StreamSpace- oder Lang GigaSpace-Fahrerhäusern. Verwenden Sie für Busse und Transporter wie Citaro, Sprinter und TGE die fahrzeugspezifischen Montageangaben; Anschlüsse und Dachkonstruktionen sind nicht ohne Weiteres austauschbar.

Unterscheiden Sie zwischen passivem Antennenzubehör, aktiven Antennenkomponenten mit Stromversorgungsbedarf und mechanischen Befestigungsteilen. Prüfen Sie bei Koaxialverbindungen den Wellenwiderstand, bei Sendeanlagen in der Regel 50 Ohm, den Frequenzbereich und die zulässige Kabeldämpfung. Bei Stromversorgungsadaptern sind die Nenneingangsspannung von 12 oder 24 Volt, die Spannungstoleranzen, der Dauerausgangsstrom und der Schutz vor Spannungsspitzen entscheidend. Achten Sie bei Halterungen auf Lochbild, Gewinde, Passung und Vibrationsbeständigkeit. Korrosionsbeständige Metallbefestigungen und geeignete Elastomerdichtungen reduzieren das Risiko sich lösender Verbindungen und eindringenden Wassers.

Typische Störungen gezielt diagnostizieren

Gesprächsabbrüche, unzureichende Sendereichweite, Knackgeräusche und Geräte, die neu starten, weisen nicht zwangsläufig auf eine einzige Ursache hin. Häufige Probleme sind korrodierte Steckverbinderkontakte, Kabelbrüche an Gelenkstellen, durch Vibrationen gelockerte Halterungen und Feuchtigkeit in Antennenfüßen. Ein geknicktes Koaxialkabel kann zudem zusätzliche Signalverluste verursachen, obwohl der Außenmantel unbeschädigt erscheint.

  1. Halten Sie fest, wann die Störung auftritt: beim Senden, bei laufendem Motor, nach Regen oder bei Fahrerhausbewegungen. Prüfen Sie Steckerverriegelungen, Dichtungen, Kabelmäntel und Zugentlastungen.
  2. Messen Sie mit einem Multimeter die Versorgungsspannung direkt am Anschluss, auch unter maximaler Last. Messen Sie anschließend den Spannungsabfall sowohl über die Plusleitung als auch über die Masseverbindung. Vergleichen Sie die Ergebnisse mit den Gerätespezifikationen.
  3. Schalten Sie die Anlage spannungsfrei und trennen Sie beide Kabelenden. Prüfen Sie bei einzelnen passiven Koaxialkabeln den Durchgang von Innenleiter und Schirmung sowie auf einen Kurzschluss zwischen beiden. Berücksichtigen Sie Antennenkonstruktionen, die bei Gleichstrom konstruktionsbedingt kurzgeschlossen erscheinen.
  4. Messen Sie bei Sendeanlagen das SWR (Standing Wave Ratio) mit einem geeigneten Messgerät auf der Betriebsfrequenz. Bei einem abweichenden Wert müssen Antennenabstimmung, Kabel und Steckverbinder geprüft werden. Beurteilen Sie die Kabeldämpfung bei Bedarf mit einem Netzwerkanalysator; eine Durchgangsmessung allein belegt keine einwandfreie Hochfrequenzübertragung.
Dauerhaft instand setzen und erneute Störungen vermeiden

Ersetzen Sie durch Feuchtigkeit beschädigte Koaxialverbindungen und verschlissene Steckverbinder, statt sie lediglich zu reinigen. Verwenden Sie passende Crimpkontakte, die vorgeschriebenen Werkzeuge und Anzugsdrehmomente. Halten Sie den Mindestbiegeradius ein und verlegen Sie Signalkabel fern von Störquellen wie Leistungsumrichtern. Prüfen Sie bei Antennenfüßen, ob eine leitfähige Massefläche erforderlich ist; ein Kunststoffdach erfordert gegebenenfalls eine dafür ausgelegte Antenne.

Verhindern Sie erneute Dachundichtigkeiten mit der richtigen Abdichtung und schützen Sie Kabeldurchführungen vor Scheuerstellen. Prüfen Sie nach der Montage den Empfang, die Sendefunktion, soweit zulässig, die Stabilität der Stromversorgung und den Ruhestrom nach dem Ausschalten. So vermeiden Sie wiederkehrende Kommunikationsprobleme und eine Batterieentladung durch falsch angeschlossenes Zubehör.

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