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  1. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Lager, Gummiblock, Dichtung, Feder - Lager - 06.32499.0193
    Verfügbarkeit:
    510,29 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
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  2. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Lager, Gummiblock, Dichtung, Feder - Lager - 81.93402.0182
    Verfügbarkeit:
    25,08 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

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  3. Gebraucht
    Lkw- und Busersatzteile - Lager, Gummiblock, Dichtung, Feder - Lager - 81.93420.6110.OCC
    Verfügbarkeit:
    321,48 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

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  4. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Lager, Gummiblock, Dichtung, Feder - Lager - DIF3105
    Verfügbarkeit:
    370,91 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
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  5. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Lager, Gummiblock, Dichtung, Feder - Lager - FAG804162.01.H195
    Verfügbarkeit:
    304,98 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
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  6. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Lager, Gummiblock, Dichtung, Feder - Lager - INA722.0351.10
    Verfügbarkeit:
    48,72 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
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  7. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Lager, Gummiblock, Dichtung, Feder - Lager - INA722.0359.10
    Verfügbarkeit:
    11,16 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
    ROU2.981.0071, 29810071, 722 0359 10, 722035910, 722035910, 722035910, INA722.0359.10, 722035910, MB945.981.00.10, 9459810010, A9459810010
  8. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Lager, Gummiblock, Dichtung, Feder - Lager - MB000.980.50.02/64
    Verfügbarkeit:
    43,93 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
    ROU2.980.0004, 29800004, MB000.980.50.02, 0009805002, A0009805002, MB000.980.50.02, 0009805002, A0009805002, MB000.980.50.02/64, 0009805002/64, A0009805002/64, MB000.980.55.02 ...
  9. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Lager, Gummiblock, Dichtung, Feder - Lager - MB000.980.72.15/64
    Verfügbarkeit:
    99,19 €

    Richtpreis exkl. MwSt.

    Equivalenten:
    BOSF00M.147.802, F00M147802, BOSF00M.147.855, F00M147855, MB000.980.47.15, 0009804715, A0009804715, MB000.980.72.15, 0009807215, A0009807215, MB000.980.72.15, 0009807215 ...
  10. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Lager, Gummiblock, Dichtung, Feder - Lager - MB000.981.10.11
    Verfügbarkeit:
    24,61 €

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    Equivalenten:
    ROU2.981.0102, 29810102, VSB2.981.0009, 29810009, MB000.981.10.11, 0009811011, A0009811011, MB000.981.31.11, 0009813111, A0009813111
  11. Neu
    Lkw- und Busersatzteile - Lager, Gummiblock, Dichtung, Feder - Lager - MB000.981.52.06
    Verfügbarkeit:
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    ROU2.981.0128, 29810128, A0009815206, 0009815206, MB000.981.52.06, 0009815206, A0009815206, MB001.981.93.31, 0019819331, A0019819331, MB001.981.93.31, 0019819331 ...
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Lager für MAN und Mercedes Lkw, Busse und Transporter

Lager führen rotierende oder schwenkbare Bauteile und übertragen radiale, axiale oder kombinierte Belastungen. Diese Kategorie umfasst ausschließlich Wälzlager und Lagereinheiten mit Wälzlagern. Eine falsche Lagerbauart, Passung oder Abdichtung führt zu Spiel, Wärmeentwicklung und vorzeitigem Ausfall. Bestimmen Sie die passenden Teile immer anhand der Fahrgestellnummer des Fahrzeugs. Ein Sichtvergleich oder die Auswahl allein nach Modellname reicht nicht aus.

Lagerbauarten, Passung und Fahrzeugkompatibilität

Bei MAN und Mercedes Lkw, Bussen und Transportern unterscheiden sich die Lagerausführungen je nach Einbauposition, Achsausführung, Produktionsdatum und Antriebsstrang. So können beispielsweise bei MAN TGL, TGS und TGX oder Mercedes Atego, Actros und Sprinter innerhalb derselben Fahrzeugbaureihe unterschiedliche Lagerabmessungen und Befestigungskonstruktionen vorkommen. Bei Getriebeanwendungen sind außerdem der Getriebecode und gegebenenfalls Reparaturmaße maßgeblich.

Auch bei Lkw-Modellen wie MAN TGM, Mercedes Arocs und Econic, Transportermodellen wie MAN TGE, Mercedes Vito und Citan sowie Busmodellen wie MAN Lion's City, MAN Lion's Coach, Mercedes Citaro, Tourismo und Intouro muss die Lagerausführung anhand der Fahrgestellnummer und der Einbauposition bestimmt werden.

Kugellager eignen sich für unterschiedliche Drehzahlen; Zylinderrollenlager nehmen vor allem radiale Belastungen auf. Kegelrollenlager nehmen kombinierte Belastungen auf und erfordern je nach Konstruktion eine vorgeschriebene Vorspannung oder ein bestimmtes Endspiel. Nadellager bieten eine hohe radiale Tragfähigkeit bei begrenztem Bauraum. Diese Bauarten sind nicht gegeneinander austauschbar.

Die folgenden Lagerarten und Lagereinheiten sind in der Fahrzeugtechnik relevant. Die genannten Anwendungen sind Beispiele; nicht jede Ausführung kommt in jedem Fahrzeug vor.

  • Rillenkugellager: für überwiegend radiale und zusätzlich begrenzte axiale Belastungen, beispielsweise in Lichtmaschinen, Elektromotoren, Getrieben, Spannrollen und Umlenkrollen.
  • Schrägkugellager: für kombinierte radiale und axiale Belastungen, beispielsweise in Radnaben, Pumpen und Getrieben. Einreihige Ausführungen nehmen axiale Belastungen in einer Richtung auf und werden bei Bedarf paarweise eingebaut.
  • Vierpunktlager: für axiale Belastungen in beide Richtungen bei begrenztem Bauraum, beispielsweise in bestimmten Getrieben und Drehverbindungen von Fahrzeugaufbauten.
  • Pendelkugellager: für radiale Belastungen und zum Ausgleich geringer Fluchtungsfehler, beispielsweise in bestimmten Lüfterantrieben und Nebenaggregaten.
  • Zylinderrollenlager: für hohe radiale Belastungen in Schaltgetrieben, Verteilergetrieben, Differentialen und elektrischen Antrieben. Ob auch axiale Belastungen aufgenommen werden können, hängt von der Ausführung ab.
  • Kegelrollenlager: für kombinierte radiale und axiale Belastungen in Radnaben, Differentialen, Ritzelwellen und Getrieben.
  • Pendelrollenlager: für hohe radiale und kombinierte Belastungen bei gewisser Schiefstellung, vor allem in hochbelasteten Zusatzanlagen und Fahrzeugaufbauten.
  • Nadellager: für hohe radiale Belastungen bei geringer Bauhöhe, beispielsweise unter Getriebezahnrädern und in Kreuzgelenken.
  • Axialkugellager: für überwiegend axiale Belastungen, beispielsweise in bestimmten Lenksystemen, Federbeinlagern und Ausrückmechanismen.
  • Axial-Zylinderrollenlager: für hohe axiale Belastungen in bestimmten Getrieben, Nebenaggregaten und hochbelasteten Drehmechanismen.
  • Axial-Nadellager: für axiale Belastungen bei geringer Einbauhöhe, beispielsweise zwischen Zahnrädern und Planetenträgern in Automatikgetrieben und Planetengetrieben.
  • Axial-Kegelrollenlager: für hohe axiale Belastungen und eine steife Lagerung in bestimmten schweren Antriebs- und Drehmechanismen.
  • Axial-Pendelrollenlager: für hohe axiale und zusätzliche radiale Belastungen bei gewisser Schiefstellung, vor allem in schweren Zusatzanlagen an Fahrzeugen.
  • Turboladerlager: spezielle Schrägkugellagereinheiten für den hochtourigen Rotor eines Turboladers.
  • Radnabenlagereinheiten: vormontierte Einheiten mit meist zweireihigen Schrägkugellagern oder Kegelrollenlagern, je nach Konstruktion mit Dichtungen, Flanschen und einem ABS-Encoder ausgestattet.
  • Wasserpumpenlager: kompakte Wellenlagereinheiten mit beispielsweise zwei Kugelreihen oder einer Kombination aus Kugel- und Rollenlagerung für die Pumpenwelle und die vom Antrieb ausgehende Belastung.
  • Kupplungsausrücklager: zur Übertragung der axialen Ausrückkraft auf eine rotierende Kupplung, gegebenenfalls integriert in einen konzentrischen hydraulischen Nehmerzylinder.
  • Pilotlager oder Führungslager: Kugel- oder Nadellager, die, sofern vorhanden, die Getriebeeingangswelle in der Kurbelwelle oder im Schwungrad abstützen.
  • Kardanwellenmittellager: meist Kugellager in einer elastischen Aufhängung, die eine mehrteilige Kardanwelle abstützen und Schwingungen begrenzen.
  • Federbein- und Domlagereinheiten: zur Aufnahme der Federkräfte und zur Ermöglichung der Lenkbewegung bei entsprechend konstruierten Vorderradaufhängungen.
  • Drehkranzlager: große Kugel- oder Rollenlagerkonstruktionen, die radiale und axiale Kräfte sowie Kippmomente aufnehmen, beispielsweise bei Ladekranen und Hubarbeitsbühnen.

Prüfen Sie Innendurchmesser, Außendurchmesser, Breite, Schultergeometrie, Abdichtung und Schmierstoffversorgung. Auch Tragzahl, Drehzahlgrenze, Betriebstemperatur und interne Lagerluft müssen zur Anwendung passen. Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere interne Lagerluft als normal und bedeutet keine allgemeine Qualitätsverbesserung. Wellen- und Gehäusepassungen müssen die Belastungsrichtung und die Wärmeausdehnung berücksichtigen; pauschale Passungstoleranzen sind hierfür ungeeignet.

Verschleißbilder und schrittweise Lagerdiagnose

Brummen, schleifende Geräusche, steigende Temperatur und fühlbares Spiel können auf einen Lagerschaden hinweisen, aber auch durch Unwucht, Fluchtungsfehler oder beschädigte benachbarte Bauteile entstehen. Grübchenbildung auf den Laufbahnen deutet häufig auf Ermüdung hin; Verfärbungen und Schmierstoffspuren können auf Überhitzung oder unzureichende Schmierung hinweisen. Korrosion spricht für Feuchtigkeitseinwirkung, während beschädigte Lagersitze darauf hindeuten können, dass sich ein Lagerring mitgedreht hat.

  1. Sichern Sie das Fahrzeug und entlasten Sie den betreffenden Mechanismus gemäß Werkstattvorgabe. Prüfen Sie Befestigungen, Dichtungen, Fettringe und umliegende Bauteile, bevor Sie das Lager als defekt einstufen.
  2. Messen Sie das radiale und axiale Spiel mit einer Messuhr an der vorgeschriebenen Messposition. Vergleichen Sie die Ergebnisse mit den fahrzeugspezifischen Grenzwerten; eine Prüfung allein durch Fühlen reicht nicht aus.
  3. Beurteilen Sie den Lauf unter sicheren Testbedingungen mit einem Schwingungssensor oder einem elektronischen Stethoskop. Vergleichen Sie die Temperaturen an entsprechenden Stellen bei gleicher Belastung.
  4. Messen Sie nach der Demontage den Lagersitz mit einer Bügelmessschraube und die Gehäusebohrung mit einem Innenmessgerät. Prüfen Sie in mehreren Richtungen und Tiefen auf Ovalität, Konizität und Passungsverlust.
Austausch ohne erneute Schäden

Leiten Sie die Montagekraft ausschließlich über den Lagerring mit Presssitz ein; eine Kraftübertragung durch die Wälzkörper verursacht Eindrückungen in den Laufbahnen. Verwenden Sie geeignete Presswerkzeuge oder eine kontrollierte induktive Erwärmung innerhalb der zulässigen Temperaturgrenze. Stellen Sie Vorspannung oder Endspiel gemäß Herstellervorgabe ein und ersetzen Sie vorgeschriebene Sicherungselemente sowie beschädigte Dichtungen.

Wiederholte Lagerausfälle erfordern eine Ursachenanalyse: Setzen Sie ausgeschlagene Lagersitze instand, beheben Sie Fluchtungsfehler und prüfen Sie die Schmierkanäle. Verwenden Sie ausschließlich das vorgeschriebene Lagerfett oder das passende Getriebeöl für die jeweilige Anwendung. Mischen Sie keine unbekannten Fettsorten und vermeiden Sie eine Überfüllung. Bei abgedichteten, lebensdauergeschmierten Lagereinheiten ist ein Nachschmieren in der Regel nicht vorgesehen. Prüfen Sie nach der Montage erneut Spiel, Laufgeräusch und Temperatur.

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