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Bremssystem für MAN / Mercedes Lkw, Busse und Transporter

Braem, Ihr Partner für Bremssysteme und Bremsteile für MAN- und Mercedes-Lkw, Busse und Transporter

Das Bremssystem ist zweifellos eines der kritischsten Sicherheitssysteme jedes MAN- oder Mercedes-Lkw, Busses und Transporters. Täglich werden Bremskomponenten durch hohe Fahrzeuggewichte, wechselnde Ladungen, lange Gefällestrecken und intensiven Stop-and-go-Verkehr stark belastet. Ein zuverlässiges und korrekt funktionierendes Bremssystem ist unerlässlich, um Fahrzeuge sicher, gesetzeskonform und einsatzbereit zu halten. Bei Braem finden Sie ein umfangreiches Sortiment an Bremsteilen, mit dem Wartung und Reparaturen professionell und dauerhaft durchgeführt werden können.

Der Aufbau des Bremssystems und das Zusammenspiel der Komponenten

Es gibt zwei Medien, die im Bremssystem verwendet werden können. Ist das Medium Öl, spricht man von einem hydraulischen Bremssystem. Dies wird vor allem bei Transportern eingesetzt. Ist das Medium Luft, spricht man von einem pneumatischen Bremssystem. Dies wird vor allem in Lkw und Bussen verwendet. Die Betriebsbremse ist das Bremssystem, das Sie während der Fahrt verwenden. Das Medium wird durch Betätigen des Bremspedals über den Hauptbremszylinder unter Druck gesetzt. Dadurch werden die anderen Bremssysteme in Betrieb gesetzt. Mechanisch gibt es zwei Arten von Bremssystemen. Es gibt Trommelbremsen. Eine Bremstrommel ist über die Radbolzen und Radmuttern auf der Radnabe montiert. Dadurch dreht sie sich, wenn sich das Rad dreht. Zwei Bremsbacken, die auf der Achse montiert sind, befinden sich in der Bremstrommel. Auf diesen Bremsbacken ist mittels Nieten ein Bremsbelag montiert. Bremsbelag besteht aus Reibmaterial. Beim Betätigen des Bremspedals werden die Bremsbacken über eine Bremsnockenwelle, die von einem Bremsnachsteller betätigt wird, auseinandergedrückt. Dadurch wird das Reibmaterial der Bremsbacken gegen die Innenseite der Bremstrommel gedrückt, wodurch Reibung entsteht und das Fahrzeug bremst. Der Bremsnachsteller ist über Keilwellen auf der Bremsnockenwelle montiert und wird von einem Bremszylinder betätigt. Wird das Bremspedal nicht mehr gedrückt, werden die Bremsbacken durch Rückholfedern wieder zueinander gezogen. Dadurch hört das Fahrzeug auf zu bremsen. Es gibt auch Scheibenbremsen. Eine Bremsscheibe ist mit Schrauben auf der Radnabe montiert, sodass sich die Bremsscheibe dreht, wenn sich das Rad dreht. Ein Bremssattel ist über einen Bremssattelträger auf der Achse und über der Bremsscheibe montiert. Dieser Bremssattel enthält Kolben, die hydraulisch oder pneumatisch betätigt werden können. Im Bremssattel sind auf beiden Seiten der Bremsscheibe Bremsbeläge montiert. Der Bremsbelag ist auf der Seite zur Bremsscheibe mit Reibmaterial versehen. Wenn der Fahrer das Bremspedal betätigt, wird das Reibmaterial durch die Kolben des Bremssattels gegen die Bremsscheibe gedrückt, wodurch Reibung entsteht und das Fahrzeug bremst. Wenn der Fahrer das Bremspedal nicht mehr drückt, lösen sich die Bremsbeläge von der Bremsscheibe, wodurch das Fahrzeug aufhört zu bremsen.

Bei einem pneumatischen Bremssystem ist am Motor ein Luftkompressor montiert. Dieser erzeugt Luft, die in den Druckluftbehältern gespeichert wird. Ein Überdruckventil sorgt für einen konstanten Druck. Bei Betätigung des Bremspedals wird über das Fußbremsventil geregelt, wie viel Luft zu den Bremszylindern und den Federspeicherbremszylindern durchgelassen wird, wodurch Luftdruck in mechanische Bewegung umgesetzt und die Bremsen betätigt werden. Ein Handbremsventil, das im Fahrerhaus montiert ist, betätigt die Feststellbremse, sodass das Fahrzeug im Stand nicht wegrollen kann. Ein Mehrwegeventil sorgt dafür, dass der Luftdruck auf verschiedene Druckluftkreise verteilt wird. So kann z. B. der Druckluftkreis des Anhängers über das Anhängersteuerventil betätigt werden. Diese Druckluftkreise sind über Bremsleitungen verbunden. Ein ABS-System (Antiblockiersystem) sorgt dafür, dass das Fahrzeug bei starkem Bremsen nicht ins Rutschen gerät oder aus der Kurve fliegt. ABS-Sensoren, die am Rad montiert sind, messen die Drehzahl des Rads. Droht eine Blockierung des Rads, wird der Bremsdruck durch die ABS-Ventile pulsierend erhöht oder verringert, wodurch das Rad weiterdreht und der Fahrer während des Bremsvorgangs lenken kann. Aus der Atmosphäre angesaugte Luft für das pneumatische Bremssystem enthält Feuchtigkeit. Durch die Kompression dieser Luft kondensiert diese Feuchtigkeit zu Wasser. Dieses Wasser kann Korrosion oder Rost verursachen und die Funktion der Ventile beeinträchtigen. Ein Lufttrockner entfernt das Wasser aus dem Bremssystem.

Zusammenspiel mit anderen Fahrzeugsystemen

Über einen Luftkompressor wird Luft aus der Atmosphäre für das pneumatische Bremssystem bereitgestellt. Dieser Kompressor ist bei einem Lkw am Motorblock des Motors montiert und wird über einen Zahnradtrieb durch die Kurbelwelle angetrieben. Dieser Zahnradtrieb ist im Steuergehäuse montiert.

Häufiger Verschleiß und erkennbare Warnsignale

Bremsverschleiß ist unvermeidlich, aber eine frühzeitige Erkennung verhindert gefährliche Situationen und teure Folgeschäden. Die Lebensdauer von Bremsbelägen und Bremsbelag wird durch Bremsverschleißsensoren überwacht. Diese geben ein Signal an das Kombiinstrument, wenn die Bremsen verschlissen sind.

Technische Symptome, die Aufmerksamkeit erfordern

Ein längerer Bremsweg, Vibrationen beim Bremsen, ungleichmäßiger Verschleiß der Bremsbeläge oder ungewöhnliche Geräusche weisen auf Verschleiß oder Verformung hin. Wenn der Luftdruck nicht stabil bleibt, kann dies auf undichte Leitungen oder verschlissene Ventile hindeuten. Überhitzung der Bremsen, oft sichtbar an Verfärbungen von Bremsscheiben und Bremstrommeln, erhöht das Risiko von Rissbildung und greift auch Radnaben und Radlager an.

Die Bedeutung rechtzeitiger Wartung und präventiven Austauschs

Bremswartung wird manchmal aufgeschoben, bis der Verschleiß deutlich sichtbar ist. In professionellen Anwendungen ist präventive Wartung jedoch unerlässlich, um Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

Warum Warten die Risiken erhöht

Wenn Bremsbeläge vollständig verschlissen sind, kommt es zu Metall-auf-Metall-Kontakt. Dadurch werden die Bremsscheiben oder die Bremstrommeln unwiderruflich beschädigt und die Reparaturkosten steigen erheblich. Außerdem kann Überhitzung zu einem Verlust der Bremswirkung führen, was in Notsituationen lebensgefährlich ist.

Präventiver Austausch verhindert zudem zusätzliche Schäden an elektrischen Komponenten, wie z. B. Sensoren, die bei abweichenden Werten Fehlercodes erzeugen.

Reparieren oder Ersetzen von Bremskomponenten

Im Gegensatz zu einigen anderen Fahrzeugsystemen werden Bremskomponenten aus Sicherheitsgründen immer ersetzt statt repariert.

Wann Austausch die einzig korrekte Lösung ist

Bremsbeläge, Bremsbelag, Bremsscheiben und Bremstrommeln haben klare Verschleißgrenzen. Sobald diese überschritten sind, ist ein Austausch notwendig. Die Instandsetzung von Bremskomponenten bietet keine ausreichende Sicherheit und wird nicht empfohlen.

Bremssysteme abgestimmt auf Einsatz und Belastung

Ein Bremskraftregelventil passt den Bremsdruck automatisch an die Gewichtsbelastung des Fahrzeugs an. Bei einem schwer beladenen Lkw ist mehr Bremskraft erforderlich als bei einem leeren Lkw. Langstreckenfahrzeuge für den internationalen Transport sind meist mit einem auf Scheibenbremsen basierenden Bremssystem ausgestattet. Fahrzeuge, die auch im Offroad-Einsatz bestehen müssen, sind mit Trommelbremsen ausgerüstet. Die Bremstrommeln sind mit Staubblechen abgeschlossen, sodass u. a. Sand und Schlamm nicht in das System eindringen können.

Praktische Tipps aus der täglichen Erfahrung

Kontrollieren Sie den Bremsdruck vor der Abfahrt über die Anzeigen im Kombiinstrument. Testen Sie die Bremsen vor der Abfahrt. Fahren Sie vorausschauend, damit die Bremsen weniger Verschleiß ausgesetzt sind. Montieren Sie Bremsbelag oder Bremsbeläge, deren Reibmaterial die richtige Härte besitzt. Weiches Reibmaterial wird für Fahrzeuge verwendet, die leicht beladen werden. Mittlere Härte wird für durchschnittliche Lkw bei normaler Ladung verwendet. Hartes Reibmaterial wird bei Fahrzeugen eingesetzt, die mit schwerer Beladung betrieben werden und in bergigen Regionen oder offroad fahren. Lassen Sie das vorhandene Wasser in den Luftbehältern regelmäßig ab.

Der Mehrwert von Braem für Bremsteile

Braem verfügt über einen sehr großen Lagerbestand an Bremsteilen für MAN- und Mercedes-Lkw, Busse und Transporter. Dadurch können Reparaturen schnell durchgeführt werden und Stillstand bleibt begrenzt.

Kunden vertrauen auf Braem wegen:

  • Hohe Qualität durch eine konsequente Qualitätskontrolle
  • Wir überholen Bremssättel, wodurch wir Kosten begrenzen können
  • Technische Unterstützung bei Demontage und Montage
  • Schnelle Lieferung innerhalb Europas und darüber hinaus
  • Transparente Garantie- und Rückgabebedingungen

Ein gut gewartetes Bremssystem erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern schützt auch andere Fahrzeugsysteme vor Überlastung und vorzeitigem Verschleiß.

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Braem ist seit mehr als 70 Jahren weltweit als Spezialist für gebrauchte Lkw und Lkw-Teile für MAN und Mercedes bekannt. Haben Sie einen gebrauchten Lkw zu verkaufen oder suchen Sie einen gebrauchten Lkw? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!